Thema: Invideo/Amango
Autor: Guterko  -   Datum: 27.05.2004 17:26:58

Mich wundert es, dass INVIDEO überhaupt am Markt bestehen kann.
- Porto
- extreme Kaution
- Kunde haftet für das Versandrisiko

Es gibt scheinbar im Onlinevideothekenboom noch genug Kunden, die
nicht vergleichen, was geboten wird.

Ich bin zur Zeit  bei einer anderen Onlinevideothek Mitglied und zwar bei Amango. Bereits nach kurzer Zeit drängt
sich bei mir der Verdacht auf, dass Sendungen verzögert werden .
Während die Laufzeit von Amango zu mir noch NIE länger als 1 Tag
war, sind es umgekehrt häufig 2 oder gar 3 Tage. Bis eine
neue DVD versandt wird, vergehen manchmal nochmal 2 oder
3 Tage. Würde zügig versandt, könnten bei meinem Parkettabo
mindestens 4-6 DVDs pro Woche  an mich rausgehen, manchmal
sind es nicht mal 3. Sicher sind die Kosten im Vergleich zu einer
normalen Videothek immer noch geringer, aber dort kann ich
auch meistens die neuesten Streifen haben. Bei Amango ist es
leider so, dass wirklich aktuelle Sachen kaum zu haben sind,
jedenfalls habe ich von meinen Spitzentiteln bisher noch so gut
wie nichts bekommen.
Olle Kamellen sind natürlich locker zu haben...
Im Grunde bin ich bisher enttäuscht, weil ich mit
mindestens 20 Filmen gerechnet habe, da bin
ich aber bisher weit von entfernt, obwohl ich meist die
Sachen am gleichen Tag noch rausschicke.



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Thema: Re:
Autor: Ferrum  -   Datum: 28.05.2004 07:48:48

inVDeo hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Denn das Preis-/Leistungsverhältniss ist absolut einmalig.

1.
Beispiel: Nimmt man das mittlere der 3 zur Verfügung stehenden Abo-Pakete, also Modell 'Classic' bekommt man für 9.99 EUR bis zu 40 DVD's pro Monat. Rechnet man für das Porto 4 Sendungen mit 10 DVD's á 3 EUR kommt man auf 12 EUR Portokosten pro Monat. Macht zusammen 21.99 EUR Gesamtkosten im Monat für 40 DVD's bzw. knapp 55 Cent pro DVD. Macht man mit Teillieferungen vieleicht 5 Versandvorgänge im Monat kämen somit also nochmals 3 EUR Porto hinzu was dann 7,5 Cent pro DVD Aufpreis ausmachen würde. Billiger als die Mitbewerber und die Videothek um Ecke somit allemal.

2.
inVDeo ist einer der wenigen Versender die auch FSK18-Filme anbieten welche man bei Amango bisher (noch) vergebens sucht. Nimmt man das obige Abo-Modell wieder als Vergleich bekommt man diese für lediglich 10 EUR Aufpreis was dann somit 32.99 EUR im Monat bzw. 83 Cent pro DVD machen würde. Immer noch unschlagbar.

3.
Deine von dir beschriebene Haftung für das Versandrisiko stimmt so nicht ganz. Hierzu ein kleiner Auszug aus den inVDeo Bestimmungen:
"...Verluste, Beschädigungen etc. auf dem Weg von inVDeo zu Ihnen gehen 100%ig zu Lasten von inVDeo. Für Verluste auf dem Weg der DVDs von Ihnen zu inVDeo (Rücksendung durch den Kunden) wird das Risiko geteilt." ... "inVDeo trägt also 50% des Schadens. Beschädigungen auf dem Postweg trägt inVDeo sogar komplett, also zu 100%"

Desweiteren kann ich bisher nur berichten dass ich in knapp 2½-wöchiger Mitgliedschaft schon die dritte Lieferung erhalten hatte. Allerdings lässt auch hier die Abarbeitung der Top 10 zu wünschen übrig. Die Kaution ist natürlich ein Wehrmutstropfen an der ganzen Geschichte, zugegeben. Aber andererseits ist es schliesslich 'nur' eine Kaution und keine Gebühr. Das Geld ist also nicht verloren. Ansonsten bin ich bisher schwer zufrieden.


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Thema: Re:
Autor: Guterko  -   Datum: 28.05.2004 09:14:53

Die Kaution ist natürlich ein
> Wehrmutstropfen an der ganzen Geschichte,
> zugegeben. Aber andererseits ist es schliesslich
> 'nur' eine Kaution und keine Gebühr. Das Geld ist
> also nicht verloren. Ansonsten bin ich bisher
> schwer zufrieden.

Wermutstropfen ist gut...das Geld ist solange futsch wie du dort Mitglied bist...200 Euro bei 10 DVDs...also das ist doch wohl unglaublich! Hier wird dem Kunden doch grundsätzlich mißtraut!
Außerdem streicht Invideo 200 Euro ein und das Geld wird sicherlich irgendwo angelegt...und bringt auch noch Zinsen!

Du relativierst auch das Versandrisiko..was kann ich dafür, wenn eine DVD auf dem Versand verschwindet. Ich sehe absolut nicht ein, dass ich da auch nur einen Euro zahlen soll! Wenn jemand eine Versandvideothek aufmacht, muss er für so etwas Rückstellungen bilden und eine Versicherung abschließen, was Invideo sicher hat...aber zusätzlich muss der Kunde noch blechen und massive Kaution zahlen!

Und was habe ich gehört: Angeblich soll Invideo eine Kündigungsgebühr von 20 Euro verlangen???! Was ist da dran?




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Thema: Re:
Autor: Stefan  -   Datum: 28.05.2004 09:20:29

> Und was habe ich gehört: Angeblich soll Invideo
> eine Kündigungsgebühr von 20 Euro verlangen???!
> Was ist da dran?
>

Davon steht nichts in den AGB, also kann es sie eigentlich nicht geben.


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Thema: Re:
Autor: Ferrum  -   Datum: 28.05.2004 14:08:30

Zugegeben. Diese Geschäftspraktiken sind mit Sicherheit nicht sehr kundenfreundlich. Andererseits finde ich dieses Misstrauen bei unserer heutigen Gesellschaft durchaus berechtigt. Wer weiss schon wieviele der an den Versender "zurückgesandten" und "verlorengegangenen" Filme nun tatsächlich bei den Kunden zuhause im Regal stehen. Diejenigen die soetwas ausnutzen verursachen nur zusätzliche Kosten welche im Endeffekt auf ehrliche Kunden wieder umgelegt werden (müssen)durch die Tarife. Potentielle Übeltäter werden sich somit zweimal Überlegen was sie machen. Und mal abgesehen davon: Welche Versicherung macht überhöhten Diebstahl dauerhaft mit? Entweder ist sie dann so teuer dass der Versender nicht mehr zu solchen Preisen anbieten kann oder sie kündigen dem Versender schlicht und ergreifend.

Die Kautionshöhe von 200 EUR bei 10 gleichzeitig ausgeliehenen DVD's ist natürlich schon enorm. Aber ich denke aufgrund dieser - sagen wie mal Risikominimierung - haben die ehrlichen Kunden mehr von dem Verleihservice was sich ja auch im Preis deutlich bemerkbar macht wenn man mit anderen Anbietern vergleicht.