Thema: Artikel über Amango im Manager-Magazin
Autor: Stefan  -   Datum: 17.02.2005 11:27:55

Einen Artikel über den Amango-Geschäftsführer Andreas Poliza, der auch Einblicke in die Abläufe des DVD-Verleihs Amango gibt, hat das Manager Magazin veröffentlicht:

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Thema: Re: Artikel über Amango im Manager-Magazin
Autor: c7213525  -   Datum: 17.02.2005 22:23:30

20000 Kunden, die höchsten Preise und dann immer noch nicht in der Gewinnzone?

Wie kommen die eigentlich dazu zu behaupten der Branchenprimus zu sein? Schließlich hat Invdeo 50000 Kunden. Oder stimmt diese Angabe von Invdeo nicht?

> Einen Artikel über den
> Amango-Geschäftsführer Andreas Poliza, der
> auch Einblicke in die Abläufe des
> DVD-Verleihs Amango gibt, hat das Manager
> Magazin veröffentlicht:


Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /var/www/102/htdocs/includes/top.php:153) in /var/www/102/htdocs/includes/top.php on line 2 Re: Artikel über Amango im Manager-Magazin - DVD Verleih und Online Videotheken
Thema: Re: Artikel über Amango im Manager-Magazin
Autor: Stefan  -   Datum: 18.02.2005 10:00:26

> 20000 Kunden, die höchsten Preise und dann
> immer noch nicht in der Gewinnzone?
>
> Wie kommen die eigentlich dazu zu behaupten
> der Branchenprimus zu sein? Schließlich hat
> Invdeo 50000 Kunden. Oder stimmt diese
> Angabe von Invdeo nicht?

Keine Ahnung, wirklich überprüfen können wir das wohl erst, wenn die Unternehmen mal börsennotiert sind und Quartalsberichte veröffentlichen müssen ;-)

Gruß
Stefan


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Thema: Re: Artikel über Amango im Manager-Magazin
Autor: Guterko  -   Datum: 24.02.2005 20:46:15

> > 20000 Kunden, die höchsten Preise und
> dann
> > immer noch nicht in der Gewinnzone?
> >
> > Wie kommen die eigentlich dazu zu
> behaupten
> > der Branchenprimus zu sein?
> Schließlich hat
> > Invdeo 50000 Kunden. Oder stimmt
> diese
> > Angabe von Invdeo nicht?


"Noch arbeitet der Onlinedienst nicht profitabel. Der Amango-Chef geht allerdings davon aus, dass 2006 der Break-even erreicht wird."


Aha, es wurde also wie von mir vermutet mit der Umstrukturierung die Notbremse gezogen....ich dachte mir schon, dass die nichts verdient haben.
So erklärt sich auch, dass zahlreichen Kunden noch 5 Monate (so auch mir) nach Abokündigung  ,einen lächerlichen Portobetrag in Rechnung gestellt bekamen. Sehr peinlich! Hier hatte die Amango-Buchhaltung massiv geschlampt. Da zählt wirklich jeder Euro.
Ich für meinen Teil glaube nicht an den Erfolg von AMANGO...zu teuer und zu unflexibel.....es werden langfristig noch sehr viele Kunden abspringen, vor allem wo jetzt die Robovideotheken auf breiter Front zuschlagen und den preislichen Aufholkampf der etablierten Videotheken markieren...24 Stunden meinem Wunschfilm(und wirklich meinen Wunschfilm!) ziehen geht jetzt auch bei den Robos...noch schneller und viel billiger..
Der preisbewusste Kunde, der schnell UND kostengünsitg seine Wunschfilme sehen will, für den wird AMANGO ein finanzieller Klotz am Bein..Amango braucht einen Break-EVEN 2006 auch für die Geldgeber, die zusätzlich im Boot sitzen. Die möchten Gewinne sehen...aber eine Sanierung geht aber nur über 2 Stellschrauben..über das Porto oder über die Anzahl der Filme...wesentlich ehrlicher ist der Weg den OVIDEO gewählt hat...Bei Amango soll über das Porto klar noch der eine oder andere Cent verdient werden. OVIDEO hat zudem eine umweltfreundliche Lösung gewählt...Ich glaube, dass die Verluste ,die Amango durch defekte und gestohlene DVDs entstehen horrend sein müssen. Die fürchten sich ja konkrete Zahlen zu nennen. Ovideo hat eine feste und wiederverwendbare Versandbox und kann dadurch Porto und verpackung sparen...vor allem natürlich bei dem  Mehrfachversand. Weniger beschädigte DVDs sind obendrein sicher Folge dieser klugen Versandmethode.
Langfristig werden auch DIVIDI und INVDIEO   umstellen müssen, weg von der reinen Flatrate. Und der bessere  Weg ist sicher der von OVIDEO. Ob Dividi oder Invideo tatsächlich nennenswerte Gewinne erwirtschaften, weiss ich nicht. Ich kann es mir jedenfalls nicht vorstellen. Ich  werde die "Internetvideothekenszene" weiterhin mit Interesse verfolgen, obwohl ich bei keiner Internetvideothek mehr Mitglied bin. Es gibt einfach zuwenig alte Filme, die mich noch interessieren .  
Ich bin gespannt, wann die erste Ivideotek Konkurs anmelden muss. Ich sage voraus,dass 2006 das Jahr der Entscheidung sein wird. Da wird die Spreu vom Weizen getrennt....
Tschau
Guti




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Thema: Re: Artikel über Amango im Manager-Magazin
Autor: Marko  -   Datum: 25.02.2005 08:31:11

> 20000 Kunden, die höchsten Preise und dann
> immer noch nicht in der Gewinnzone?
>
> Wie kommen die eigentlich dazu zu behaupten
> der Branchenprimus zu sein? Schließlich hat
> Invdeo 50000 Kunden. Oder stimmt diese
> Angabe von Invdeo nicht?

Ich denke mal die Zahlen beziehen sich auf die "angemeldeten" Kunden. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch gerade "aktiv" sind. Es ist ja auch möglich, dass das Abo unterbrochen oder gekündigt wurde. Da die Kundendaten nicht gelöscht werden und jederzeit die Wiederaufnahme des Abos möglich ist, könnte man diese Mitglieder bei wohlwollender Betrachtung auch als Kunden bezeichnen.

Man muss solche Zahlen also schon skeptisch betrachten.
Kunden ja, aber zahlende Kunden...

Grüße
Marko


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Thema: Re: Artikel über Amango im Manager-Magazin
Autor: klingsor  -   Datum: 25.02.2005 10:08:29

.  
> Ich bin gespannt, wann die erste Ivideotek
> Konkurs anmelden muss. Ich sage voraus,dass
> 2006 das Jahr der Entscheidung sein wird.
> Da wird die Spreu vom Weizen getrennt....
> Tschau
> Guti
>

Ok, dass du ein persönliches Problem mit dem Amango-Porto hast, ist, glaube ich, mittlerweile angekommen ;-)))

Ansonsten glaube ich, dass du recht hast, und sich mittelfristig 2006 oder auch schon 2005 die Spreu vom Weizen trennen wird und die ersten aufgeben oder - vielleicht wahrscheinlicher - übernommen werden. Nur: Amango wird mit Sicherheit zu den Überlebenden gehören. Der Grund liegt in der Gesellschafterstruktur: Hubert Burda ist letztes Jahr eingestiegen, um sich bei Amango 2 Optionen offen zu halten: Entweder Amango langfristig als führende Marke aufzubauen, um dann voll mit einer starken deutschen Movie und Entertainment Brand präsent zu sein, wenn irgendwann das Thema VoD richtig groß und lukrativ wird. Oder schon relativ kurzfristig ein Joint Venture mit Netflix einzugehen, wenn die ihre Deutschlandpläne konkret machen, und dann ebenfalls quasi über Nacht eine marktbeherrschende Stellung zu haben (Netflix wird sich garantiert mit Dumpingpreisen in den Markt drücken). Geld ist bei Amango im Überfluss vorhanden, wenn nötig: Burda Digital Ventures ist in der Internetflaute der letzten Jahre fast keine Engagements eingegangen und hat Kohle genug, um den Break Even bei Amango auszusitzen, auch wenns noch Jahre dauert. Und das wag ich bei fast allen Anbietern (vielleicht mit Ausnahme von Netleih) zu bezweifeln. Wir sehen noch dieses Jahr die ersten Verlierer.

Gruß

k.