Thema: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: mustermax666  -   Datum: 13.01.2007 12:11:29

Wenn eine Firma ihren vertraglichen Verpflichtungen
nicht mehr nachkommen kann und trotzdem immer
weiter das Geld der Kunden einsteckt, dann
ist das doch "Konkursverschleppung" und
damit strafbar, oder?

Und sowas ist doch ein "Offizialdelikt", das
heißt, daß die Staatsanwaltschaft muß
zumindest erstmal prüfen, ob an dem
Vorwurf was dran ist.

Kennt sich da jemand aus, wieviele solcher
Fälle es geben muß, damit sowas glaubwürdig
genug für eine Anzeige ist.

Denn das ärgert mich schon kräftig: Das Einzige,
was bei Amango noch funktioniert, ist das
Abbuchen der Beiträge.




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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: Stefan  -   Datum: 13.01.2007 12:48:11

> Wenn eine Firma ihren vertraglichen
> Verpflichtungen
> nicht mehr nachkommen kann und trotzdem
> immer
> weiter das Geld der Kunden einsteckt, dann
> ist das doch "Konkursverschleppung" und
> damit strafbar, oder?

Jetzt mal langsam, Konkursverschleppung liegt bei Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit vor und hat erst mal nichts damit zu tun, dass vertragliche Verpflichtungen nicht eingehalten werden. Natürlich kann das eine Folge von Zahlungsunfähigkeit sein, dass man seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Aber genauso kann es eine Menge anderer Gründe haben, dass es bei Amango momentan nicht so funktioniert wie es soll. Einfach ins Blaue hinein eine Anzeige wegen Konkursverschleppung zu stellen, ist glaube ich keine besonders gute Idee, solange man nicht sicher weiss, woher die Probleme bei Amango momentan kommen.

Gruß
Stefan


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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: max_weber  -   Datum: 13.01.2007 14:13:39

> Jetzt mal langsam, Konkursverschleppung
> liegt bei Überschuldung oder
> Zahlungsunfähigkeit vor und hat erst mal
> nichts damit zu tun, dass vertragliche
> Verpflichtungen nicht eingehalten werden.
> Natürlich kann das eine Folge von
> Zahlungsunfähigkeit sein, dass man seinen
> vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr
> nachkommen kann. Aber genauso kann es eine
> Menge anderer Gründe haben, dass es bei
> Amango momentan nicht so funktioniert wie
> es soll. Einfach ins Blaue hinein eine
> Anzeige wegen Konkursverschleppung zu
> stellen, ist glaube ich keine besonders
> gute Idee, solange man nicht sicher weiss,
> woher die Probleme bei Amango momentan
> kommen.


Richtig! Erstmal langsam! Konkursverschleppung kann man jemanden erst einmal nur vorwerfen, wenn er tatsächlich Konkurs gegangen ist und sich im Nachhinein herausstellt, dass der Konkurs schon viel früher hätte bemerkt werden sollen/ können/ müssen und absichtlich verschwiegen worden ist.

Alles, was wir machen können, ist zu kündigen wegen Nichterfüllung von versprochenen Leistungen. Und wenn Amango dennoch den Monatsbeitrag abbucht, kann man diesen zivilrechtlich einfordern, da ja zugesicherte Merkmale des Vertrages nicht erfüllt worden sind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Amango zwar versucht, die Beiträge einzuziehen: wenn man dann aber einen netten Brief an die Leute schreibt, bin ich mir auch sicher, dass man den Beitrag zurück erhält.

Es kommt ja keiner ernsthaft zu Schaden, was bei einem B*etrug der Fall wäre. Das, was einen so ärgert, ist, dass man so froh war, sooo billig an ganz viele DVDs heranzukommen, was sich im Nachhinein wohl als eine Illusion herausstellt.

Von B*etrug am Kunden kann demnach wohl auch keine Rede sein, denn es scheint als habe Amango sich verkalkuliert, was eine vorsätzliche Absicht, Kunden abzuzocken und nicht zu beliefern ausschließt - also: kein B*etrug.

Allenfalls das Wettbewerbsrecht könnte hier greifen, indem die Konkurrenz über die Wettbewerbszentrale Amango abmahnen lässt. Amango wirbt mit unerfüllbaren Leistungen, was für die Konkurrenz einen klaren Wettbewerbsnachteil darstellt, denn Amango zieht mit dieser Kampagne eine Menge Kunden von der Konkurrenz weg, erüllt dann aber nicht die versprochenen Leistungen.


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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: mustermax666  -   Datum: 13.01.2007 14:20:37

> was einen so ärgert, ist, dass man so froh
> war, sooo billig an ganz viele DVDs
> heranzukommen, was sich im Nachhinein wohl
> als eine Illusion herausstellt.

Was mich vor allem ärgert, ist die Informationspolitik
von Amango. Hätten sie gesagt, daß sie sich verkalkuliert
haben und jetzt nur noch soundsoviel DVDs pro Monat
rausschicken, dann hätte ich das mal durchgerechnet
und hätte dann den Anbieter gewechselt oder auch nicht.

Aber die Sache einfach systematisch zu verzögern
und Kundenanfragen zu ignorieren, sowas treibt die Leute
dann zur Raserei.




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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: max_weber  -   Datum: 13.01.2007 14:27:48

> Was mich vor allem ärgert, ist die
> Informationspolitik
> von Amango. Hätten sie gesagt, daß sie sich
> verkalkuliert
> haben und jetzt nur noch soundsoviel DVDs
> pro Monat
> rausschicken, dann hätte ich das mal
> durchgerechnet
> und hätte dann den Anbieter gewechselt oder
> auch nicht.
>
> Aber die Sache einfach systematisch zu
> verzögern
> und Kundenanfragen zu ignorieren, sowas
> treibt die Leute
> dann zur Raserei.

Na klar! Mich macht das doch auch rasend! Es ist schon merkwürdig.

Es scheint wirklich so zu sein, dass Amango die Viel-Nutzer abstraft (das sind ja auch die, die sich am meisten aufregen). Wir kündigen, gehen zu einem anderen Anbieter und diejenigen, die die flatrate profitabel nutzen, dürfen bleiben und werden auch ordnungsgemäß beliefert. Amango selektiert wohl unliebsame Kunden aus.

Und DAS ist ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht.

Ich schau mal noch diesen Monat.

Übrigens kann jeder eine Meldung an die Wettbewerbszentrale machen, ganz unproblematisch und online über http://www.wettbewerbszentrale.de/de/beschwerdestelle/default.asp?bereich=2#Formular

Ich werde mit meiner Beschwerde allerdings noch bis zum Ende des Monats warten, auch wenn die Informationspolitik nicht hinhaut, erwäge ich immernoch die Möglichkeit, dass Amango irgendein internes Problem hat.


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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: Engländerin  -   Datum: 13.01.2007 15:26:15

> Es scheint wirklich so zu sein, dass Amango
> die Viel-Nutzer abstraft (das sind ja auch
> die, die sich am meisten aufregen). Wir
> kündigen, gehen zu einem anderen Anbieter
> und diejenigen, die die flatrate profitabel
> nutzen, dürfen bleiben und werden auch
> ordnungsgemäß beliefert. Amango selektiert
> wohl unliebsame Kunden aus.
>

Ich habe das Tchibo/Amango-Angebot für 6 DVDs gerade abgeschlossen (dachte ich). Nachdem ich keine Eingangs-Bestätigungsemails bekommen habe, schaute ich im Amango-Konto nach. Die 5. ist heute morgen zurückgebucht (letzten Samstag vom Post mitgenommen, 7 Tage unterwegs(?)) und die 6. (Sonntag früh mitgenommen) steht noch aus. Ich habe das Tchibo/Amango Hotline angerufen bevor ich diese Form gefunden habe - O Horror! Der Mitarbeiter (sofort dran) sagte, das die Post (Haha!) Schwierigkeiten mit Zulieferungen mache und ich abwarten solle.

Also, trifft es nicht nur die Vielnutzer.

Mich werden sie wahrscheinlich nicht als Kundin werben können. Ver*rschen kann ich mich selber.

Ich war bis Ende Dezember bei Amazon - ich bekam immer Top-Titel zugeschickt und das am Eingangstag. Ich wollte zu Amango wechseln. Jetzt überlege ich mich, ob Netleih or Dividi besser wäre.

Was auch immer der Grund sein möge, ihren Kunden nicht zu informieren ist absolut Geschäftsschädigend. Man braucht nur "Amango" + "Probleme" oder "Erfahrungsbericht" zu googlen und schon findet man entsprechende Berichte (die auch noch lange Zeit hinterher zu finden sind). Ich glaube solchen Firmen unterschätzen die Macht von Internet-Fora.

Bitte entschuldigt mein schlechtes Deutsch.



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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: max_weber  -   Datum: 13.01.2007 17:28:27


> Also, trifft es nicht nur die Vielnutzer.

> Bitte entschuldigt mein schlechtes
> Deutsch.


Also Dein Deutsch ist ziemlich gut, ich kenne Deutsche, die mehr Rechtschreibfehler im Text haben als Du! nobody is perfect!

Dass es nun nicht nur die Vielnutzer trifft, dass DVDs ständig von der Wunschliste verschwinden, dass Abrechnungen teilweise nicht zu sehen sind, dies alles deutet doch auf arge technische Probleme hin.

Ich bin ja mal gespannt, wann die ein öffentliches statement abgeben... überfällig ist es ja schon.


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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: imcs  -   Datum: 14.01.2007 10:49:25


>
> Ich bin ja mal gespannt, wann die ein
> öffentliches statement abgeben...
> überfällig ist es ja schon.

Ich denke nicht das von Seiten AMANGO jemals ein Statement kommen wird. Ich glaube AMANGO hat deutlich gezeigt, das Kundenservice bei denen sehr sehr klein geschrieben wird!

( Ja auch auf meine Email-Anfragen wurde mehrfach einfach nicht geantwortet, allerdings war das schon im November; Frage bezüglich des RSS Feeds...)


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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: mustermax666  -   Datum: 14.01.2007 11:25:20

> Ich glaube AMANGO hat deutlich gezeigt, das
> Kundenservice bei denen sehr sehr klein
> geschrieben wird!

Das ist SO nicht richtig. Als ich mal eine
defekte DVD zurückgeschickt und denen
geschrieben habe, daß die DVD hier schon so
angekommen ist, kam ganz schnell eine Antwort.

Es war allerdings ein Standardbrief, den
sie wohl per Mausklick verschickt haben.
Da sitzt offenbar schon jemand und nimmt
die eingehende Post zur Kenntnis.

Nur wenn sie mit Anfragen konfrontiert werden,
auf die sie keine Antwort haben oder geben
wollen, DANN geht's nicht weiter.


> Ich denke nicht das von Seiten AMANGO
> jemals ein Statement kommen wird.

Das kommt jetzt darauf an, woran es liegt.
Wenn AMANGO tatsächlich demnächst Konkurs
anmeldet, werden sie das ja auch öffentlich
machen müssen.

Vielleicht liegt es ja tatsächlich daran,
daß sie das Porto nicht mehr zahlen können.
Immer, wenn sie einen Monatsbeitrag eingezogen
haben, können sie wieder 10 DVDs verschicken. :-)







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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: max_weber  -   Datum: 14.01.2007 11:40:29


> Vielleicht liegt es ja tatsächlich daran,
> daß sie das Porto nicht mehr zahlen
> können.
> Immer, wenn sie einen Monatsbeitrag
> eingezogen
> haben, können sie wieder 10 DVDs
> verschicken. :-)
>

Das kam mir gestern auch in den Sinn! Vielleicht haben sie die letzten Abrechnungen der Post nicht zahlen können, so dass das Kreditlimit voll ausgeschöpft ist und die Post nur noch so viel versendet, wie Amango das Kreditlimit abstottert. D.h Amango zahlt mal wieder ein paar 1000er und es werden wieder ein paar DVDs rausgeschickt.

Das wäre zumindest eine Erklärung, warum Amango keine öffentliche Mitteilung macht, denn das wäre mehr als peinlich.


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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: mustermax666  -   Datum: 14.01.2007 12:08:32

> Das kam mir gestern auch in den Sinn!
> Vielleicht haben sie die letzten
> Abrechnungen der Post nicht zahlen können,
> so dass das Kreditlimit voll ausgeschöpft
> ist und die Post nur noch so viel
> versendet, wie Amango das Kreditlimit
> abstottert. D.h Amango zahlt mal wieder ein
> paar 1000er und es werden wieder ein paar
> DVDs rausgeschickt.

In dem Fall werden sie hinter den Kulissen
gerade verzweifelt nach einem Kreditgeber/Investor
suchen, der den Laden wieder finanziell
auf die Füße stellt.

Aber die wollen natürlich auch nicht ihr
Geld in ein Faß ohne Boden stopfen. Es muß
also sowas wie ein Konzept her, das sich
finanziell trägt.


> Das wäre zumindest eine Erklärung, warum
> Amango keine öffentliche Mitteilung macht,
> denn das wäre mehr als peinlich.

Ihre Krise öffentlich zu machen, wäre in
dem Fall nicht nur peinlich, sondern würde
die Verhandlungen fast unmöglich machen.
Denn wer investiert in ein Unternehmen,
das bereits öffentlich so gut wie pleite ist?
Dann wäre das Vertrauen der Kunden auch ganz
schnell weg.

Wir erinnern uns sicher an die KIRCH-Krise,
der sich mit seinem Fußball-Projekt finanziell
verhoben hat. Der Anfang vom Ende war, als
Gerüchte über Zahlungsunfähigkeit und Kreditlimit
in Umlauf kamen.

Allzulange kann sich Amango das allerdings
auch nicht leisten. Denn wenn ihnen die
Kunden abspringen, kommt auch von dieser
Seite kein Geld mehr rein. Immerhin ist
ein großer sicherer Kundenstamm das einzige
Argument, mit dem Amango z.Zt. noch
überzeugen könnte.



Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /var/www/102/htdocs/includes/top.php:152) in /var/www/102/htdocs/includes/top.php on line 2 Re: Amango: Konkursverschleppung? - DVD Verleih und Online Videotheken
Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: klingsor  -   Datum: 14.01.2007 14:33:12

> > Das kam mir gestern auch in den Sinn!
> > Vielleicht haben sie die letzten
> > Abrechnungen der Post nicht zahlen
> können,
> > so dass das Kreditlimit voll
> ausgeschöpft
> > ist und die Post nur noch so viel
> > versendet, wie Amango das Kreditlimit
> > abstottert. D.h Amango zahlt mal
> wieder ein
> > paar 1000er und es werden wieder ein
> paar
> > DVDs rausgeschickt.
>
> In dem Fall werden sie hinter den Kulissen
>
> gerade verzweifelt nach einem
> Kreditgeber/Investor
> suchen, der den Laden wieder finanziell
> auf die Füße stellt.
>

Der Laden gehört immer noch mehrheitlich zu Hubert Burda. Und solange Burda ans Geschäftsmodell glaubt, ist auch Kapital vorhanden. Auf mangelnde Liquidität dürften die offenkundigen derzeitigen Probleme also nicht zurückzuführen sein.  


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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: mustermax666  -   Datum: 14.01.2007 14:42:40

> Der Laden gehört immer noch mehrheitlich zu
> Hubert Burda. Und solange Burda ans
> Geschäftsmodell glaubt, ist auch Kapital
> vorhanden.

Mit einem einfachen "Bleibt ja in der Familie"
ist es allerdings auch nicht getan. Ich habe
schon Verhandlungen zwischen einzelnen
Abteilungen erlebt, da hat man sich echt
gefragt, ob die überhaupt zur gleichen Firma
gehören, so wie die aufeinander losgegangen sind. :-)

Ist nicht so wie bei der BRD, wo nach Belieben
umverteilt und das Geld anderer Leute verbrannt wird.

Bei defizitären Konzepten hat auch die
Geduld von großen Konzernen sehr schnell
ein Ende.




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Thema: Re: Amango: Konkursverschleppung?
Autor: klingsor  -   Datum: 14.01.2007 17:37:15

> > Der Laden gehört immer noch
> mehrheitlich zu
> > Hubert Burda. Und solange Burda ans
> > Geschäftsmodell glaubt, ist auch
> Kapital
> > vorhanden.
>
> Mit einem einfachen "Bleibt ja in der
> Familie"
> ist es allerdings auch nicht getan. Ich
> habe
> schon Verhandlungen zwischen einzelnen
> Abteilungen erlebt, da hat man sich echt
> gefragt, ob die überhaupt zur gleichen
> Firma
> gehören, so wie die aufeinander losgegangen
> sind. :-)
>
> Ist nicht so wie bei der BRD, wo nach
> Belieben
> umverteilt und das Geld anderer Leute
> verbrannt wird.
>
> Bei defizitären Konzepten hat auch die
> Geduld von großen Konzernen sehr schnell
> ein Ende.
>

Solange die nicht Stellung beziehen, ist natürlich alles nur Spekulation hier. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Burda aus Amango wieder aussteigt. Dazu sind die Wachstumspotenziale des Geschäftsmodells viel zu wertvoll. Der Riesenmarkt VoD steht ja kurz vor dem Durchbruch und dann ist ein fester Kundenstamm wie der von Amango höchst wertvoll. Und der Fall Holtzbrinck / studiVZ hat ja gerade gezeigt, dass die Unternehmen gern wieder gigantische Summen in höchst unsichere Geschäftsmodelle investieren.

Wir werden sehen, wie es bei Amango weitergeht. Vielleicht war der Schritt zurück zur Flatrate einfach nur ein taktischer Fehler.