Viele Onlinevideotheken bieten in ihrem Sortiment auch FSK18-Titel an.
Neben Erotik beinhaltet das Sortiment bei den FSK18-Anbietern in der Regel auc
h die Genres Action, Horror und Thriller, also Filme, die in der unzensierten Version für Jugendliche nicht geeignet sind.
Im Juli 2004 wurde in einem einstweiligen Verfügungsverfahren zwischen zwei heute nicht mehr existierenden DVD-Verleihern entschieden, dass der normale Briefversand für FSK18-Titel
nicht ausreicht, da dadurch nicht ausreichend sichergestellt ist, dass Jugendliche keinen Zugriff auf solche DVDs erlangen können.
Fast alle Anbieter von DVD-Verleih haben darauf reagiert, indem sie eine Erklärung von Kunden verlangen, dass es im Haushalt des Kunden keine Minderjährigen gibt, in solchen Fällen werden FSK18-DVDs dann auch weiterhin per normalem Briefversand verschickt. In allen anderen Fällen ist der Versand von FSK18-Titeln nur noch per eigenhändigem Einschreiben möglich, dies allerdings gegen erheblichen Aufpreis. So verfahren die einzelnen Anbieter:
Die beiden großen Onlinevideotheken
Videobuster und
Lovefilm bieten außerdem neben jugendfreien Filmen auch ein kleines bis mittleres Sortiment an FSK 18-Filmen an. Bei Lovefilm sind es ausschließlich FSK18-Filme aus den Bereichen Action und Horror, bei Videobuster gibt es zusätzlich auch ein Angebot an Erotikfilmem. Zusätzliche monatliche Kosten fallen dabei nicht an, die FSK18-Filme sind jeweils im normalen Abonnement enthalten.
Voraussetzung ist jedoch - wie bei allen FSK18-Anbietern - die Durchführung des POSTIDENT-Verfahrens.
Besonders zu empfehlen ist
Videobuster, da hier die Kosten i.H.v. 10 Euro für diese Registrierung für den FSK18-Bereich inklusive Postident-Verfahren für Kunden nach 3 Monaten Mitgliedschaft oder einem Umsatz von 30 Euro erstattet wird. Lovefilm berechnet für das Postident-Verfahren 5 Euro einmalig.
Mit einer Erklärung, dass keine Minderjährigen bzw. andere Personen im Haushalt leben,
werden FSK18-DVDs per einfachem Briefversand zugestellt.
Kann diese nicht abgegeben werden, erfolgt der Versand per eigenhändigem Einschreiben. Hierfür werden in etwa zwischen 4,00 und 4,50 Euro Aufschlag pro Sendung berechnet.
Eine Alternative zu Onlinevideotheken sind gerade bei Erotiktiteln auch Video on Demand-Anbieter. Hier gibt es bereits ein breites Angebot an kompletten
Filmen und Einzelszenen, die per Download oder Streaming abgerufen werden können. Eine entsprechende Übersicht finden Sie auf unserer Schwesterseite
Video-on-Demand.info.
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