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Video on Demand - eine Konkurrenz zum DVD-Verleih?

Video on Demand und DVD-Verleih haben prinzipiell die gleiche Funktionsweise: Der Kunde sucht sich im Internet einen Film aus und möchte ihn zu Hause
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am Fernseher sehen. Von daher liegt es nahe, dass Video on Demand den DVD-Verleih ergänzen oder sogar irgendwann ablösen wird. Denn Video on Demand hat einen entscheidenden Vorteil: Es gibt keine Wunschliste und keine Wartezeiten. Der Film wird ausgesucht, angeklickt und kann sofort gesehen werden.
 
Leider funktioniert das heute noch nicht so, wei man es sich vorstellen würde. Dabei ist es weniger die Technik, die Probleme macht. Mit einem DSL-Anschluss ab 2000 kBit/sec (besser 6000 kBit/sec) und einer Set-Top-Box oder einer Verbindung zwischen Ihrem PC und Fernseher ist es problemlos möglich, in einer angemessenen Zeit Filme auf einem großen Plasma-Fernseher darzustellen, die DVD-Qualität sehr nahe kommt. Mit kleinen Filmchen am PC, wie man sie z.B. von Youtube kennt, hat das nicht zu tun.
 
Die Problematik besteht momentan eher in der Rechte- und Preisfrage. Viele Studios geben aktuelle Blockbuster nicht für Video on Demand frei. Die Auswahl an guten Filmen ist daher sehr begrenzt. Wenn es sie doch gibt, sind sie sehr teuer: Aktuelle Filme liegen bei fast allen VoD-Anbietern zwischen 3 und 5 Euro. Flatrates gibt es kaum und wenn doch enthalten diese meist nur ältere Kinofilme und Fernsehfilme.
 
Einen interessanten Vorstoß in Richtung Video on Demand hat inzwischen Lovefilm unternommen: Hier gibt es einige Hundert Filme, die als Teil des Ausleihpakets bereits inklusive sind. Je nach Abopaket sind zwischen zwei Stunden und unbegrenztem Video on Demand enthalten (lediglich beim kleinsten Paket mit 2 Titeln pro Monat gibt es kein Video on Demand gratis dazu). Dieses Angebot ist sicher eine sehr interessante kostenlose Ergänzung zum Ausleihen von DVDs, insbesondere wenn man beispielsweise keine DVDs zu Hause hat, weil sie auf dem Postweg sind. Auch bei diesem Angebot gilt jedoch: Aktuelle Blockbuster fehlen bei den abzurufenden Filmen komplett.
 
Auch Videobuster bietet Video on Demand als Ergänzung zum DVD-Verleih an. Hier sind jedoch keine Freikontingente in den Abopaketen enthalten, vielmehr sind alle Filme, die abgerufen werden, gesondert zu bezahlen.
 
Weitere Anbieter zum Thema Video on Demand finden Sie auf der Homepage Video on Demand Info.



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