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Neuer Anbieter: TheOrange

Newsmeldung vom 09.06.2005:
Neuer Anbieter: TheOrange
 
Mit TheOrange ist eine weitere Internetvideothek an den Start gegangen. Alle Informationen, die ich bisher habe, sind der Webseite entnommen, ich versuche derzeit, beim Anbieter direkt noch mehr zu erfahren.

TheOrange ist offenbar am 30.6. an den Start gegangen und verlangt für 4 DVDs pro Monat bei monatlicher Zahlungsweise 9,90 Euro, bei jährlicher Zahlungsweise 99,00 Euro. 9 DVDs pro Monat gibt es bei monatlicher Zahlungsweise für 17,90 Euro, bei jährlicher Zahlungsweise für 179,00 Euro. Einen FSK18-Bereich gibt es nicht.

Auf der Webseite scheint es noch einige kleine Fehler zu geben. Auf die Filmübersicht und zur Anmeldung kann man sich nur von der Startseite aus klicken, von Unterseiten gibt es Fehlermeldungen.

Sollte jemand bereits Erfahrungen mit TheOrange gemacht haben, freue ich mich über Kommentare hier im Forum.

Schließlich findet sich auf der Webseite von TheOrange noch folgender Pressetext:

TheOrange.de - Der neue DVD-Verleih geht am 30. Mai 2005 online

Die Firma TheOrange.net Ltd. wurde Ende des Jahres 2004 gegründet, sechs Monate später geht die Internetseite des Internet DVD-Verleihs jetzt online. Die Firma hat ihren Sitz im unscheinbaren Südwesten von Berlin, die Entwickler und Designer sitzen in den USA und Indien. Gründer und Managing Director Lukas Sadowski war vorher Internet-Projektleiter beim Josef Keller Verlag in München ("Der Musikmarkt"). Der studierte Literaturwissenschaftler kommt eigentlich aus der Musikbranche und findet sich deshalb "nur schwer therapierbar". Es fällt schwer, die Branche zu wechseln, wenn man sich jahrelang so intensiv mit den schnell wechselnden Trends in der Popmusik beschäftigt hat. "Als ich aber von dem Erfolg der Idee in den Staaten las, wusste ich, das ist es", erinnert sich Sadowski an einen Samstag nachmittag mit der Zeitschrift "Economist" in der Badewanne.

Warum einen Internet DVD-Verleih gründen, die Idee ist doch nicht neu?

"Das können die Kunden entscheiden - die können wählen, ob sie ins Kino gehen wollen, Premiere abonnieren, in die Videothek oder zur Konkurrenz gehen wollen", so Sadowski. "Wir wollen der günstigste und transparenteste Anbieter im Internet sein. Gerne würden wir auch in spätestens zwei Jahren 20 000 Filme anbieten. Dazu haben wir als einer der ganz wenigen Verleiher keine 'Erwachsenenfilme' im Programm. Ebay und Amazon machen es nicht anders und wir wollen langfristig ein positives Image aufbauen, das bundesweit Bestand hat." Trotzdem will man in Berlin erstmal kleine Brötchen backen. Die Marktführerschaft wird laut Sadowski nicht angestrebt, "Profitabel sein wäre schön. Wenn dann noch jemand vorbeikommen kann, das Fax zum Laufen zu bringen, bin ich schon zufrieden." In Berlin ticken die Uhren scheinbar doch etwas anders.
 
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